Wirtschafts- und Steuerpolitik

Der Kanton soll sich vom Nehmer- zum Geberkanton entwickeln. Das gelingt uns mit einer klugen Wirtschafts-, Steuer- und Gesellschaftspolitik. Nur dieser Dreiklang ermöglicht eine nachhaltige Entwicklung, die den Wohlstand aller mehrt.

 

Vom Nehmer- zum Geberkanton

Der Kanton St.Gallen lebt heute auf Pump der strukturstarken Kantone wie Zürich, Zug, Basel und Genf. Wir finanzieren unseren Wohlstand also auf Kosten anderer. Dabei haben wir das Potential. Ja, St.Gallen kann es. Besser: Könnte es. Wir müssen unsere Attraktivität in allen Bereichen stärken. Menschen brauchen attraktiven Wohnraum, hervorragende Bildungsinstitutionen, moderne Strukturen für die externe Kinderbetreuung, ein ansprechendes Kultur- und Freizeitangebot, überdurchschnittlich gute steuerliche Bedingungen. Damit bieten wir den Unternehmen gut ausbildete, zufriedene Arbeitskräfte. Auch die Unternehmen brauchen bessere steuerliche Bedingungen, Raum für Entwicklung und einen schlanken und effizienten Staat. Mit diesen Massnahmen erreichen wir auch, dass gut ausgebildete Junge und Familien den Kanton nicht Richtung Winterthur, Zürich und Bern verlassen. Steigern wir unser Ressourcenpotential, steigt der Wohlstand für alle. Gehen wir es an – werden wir vom Nehmer- zum Geberkanton!

 

Starke KMU. Sichere Arbeitsplätze.

Das Rückgrat der Schweizer und der St.Galler Wirtschaft sind die KMU- und Gewerbebetriebe. Immer mehr drohen sie unter der Bürokratie- und Steuerlast zu ersticken. Unsere KMU- und Gewerbebetriebe bieten aber anspruchsvolle und sichere Arbeitsplätze und zahlen in den Gemeinden wichtige Steuern. Halten wir zu diesen Betrieben Sorge und entlasten wir sie rasch von unnötigen Steuern und Abgaben sowie unsinnigen Gesetzen.

 

Verwaltung geht auch effizient

In der Verwaltung gibt es eigentlich nur eine Regel: Eine einmal erbrachte Leistung wird nicht abgebaut. Eine einmal geschaffene Stelle bleibt für die Ewigkeit. Das ist der inneren Logik der Verwaltung geschuldet. Aber auch hier gilt: Wir müssen den Mut haben, uns nur eine so grosse Verwaltung zu leisten, wie wir sie auch wirklich brauchen. Der beste Weg dazu ist: Mittelentzug. Sparen wir auf der Ausgabenseite, ist die Verwaltung zu mehr Effizienz gezwungen. Damit weniger ausgegeben wird, braucht es aber nicht einfach guten Zuspruch, sondern ein Streichen der Einnahmen.

 

Steuern senken – für alle statt für wenige

Steuersenkungen sind dringend nötig. Für Private wie auch für Unternehmen. Wir sind mit unserer Steuerpolitik nicht einmal im Mittelfeld aller Kantone – teilweise sind wir sogar weit abgeschlagen. Das muss dringend korrigiert werden. Es muss wieder der Grundsatz gelten: Erwirtschaften kommt vor verteilen. Das nützt allen.